17.10.2017

Rezension: Flerya

 

Titel:
Flerya - Drachenschlaf
Autor/in:  Emily Thomsen
Format: Print / E-Book
Seitenanzahl: 340 Seiten
Verlag: Drachenmond

Einst verbannte der Drachenkönig Gardorath die Herrscherin der Ghul und bewahrte damit das Reich vor dem Niedergang. Nur die Trägerin des magischen Armbandes Kemantie kann Aine befreien. Nichts anderes will Yadiran, der oberste Feldherr der dunklen Herrscherin und dabei ist ihm jedes Mittel recht. Er entführt Gardoraths Tochter Flerya, die untrennbar mit Kemantie verbunden ist und zieht sie als sein eigenes Kind auf. Ohne Erinnerung an ihre wahre Herkunft schenkt sie ihm ihre ganze Liebe. Doch der kaltblütige Seelenfresser wartet nur auf Fleryas sechzehnten Geburtstag. Es ist der Tag, an dem der Drache in ihr erwacht und sie Aine befreien wird. Der Tag an dem Yadiran ihren Tod fordert. Gebrochen vom Verrat und auf sich allein gestellt, versucht Flerya ihrem Häscher zu entrinnen – und den Untergang Emireschas abzuwenden.
 
 
Das wunderschöne und aussagekräftige Cover konnten direkt meine Neugier wecken. Ich finde es passt perfekt zu der Geschichte.

Ich habe schon einige Bücher von Emily Thomsen gelesen und dementsprechend waren meine Erwartungen sehr hoch, denn bisher war ich immer von ihren einzigartigen Geschichten fasziniert.

Der Einstieg fiel mir durch ihren einfachen und modernen Schreibstil sehr leicht. Sie weiß die Szenen und Ereignisse wunderschön zu umschreiben und verzaubert uns Leser förmlich.

Die Spannung und die Handlungen konnten mich regelrecht an das Buch fesseln, denn man ist von der ersten Seite an total gespannt wie sich die Geschichte entwickelt und welche Richtung und Wendungen sie einnehmen wird. Der Aufbau ist langsam, aber stehts steigend und der Spannungspegel ist immer wieder gegeben - so das man als Leser keine Zeit für Langeweile entwickeln kann.

Die Charaktere wurden wunderbar ausgearbeitet. Sie haben alle förmlich eine "Seele" erhalten und waren für mich absolut authentisch und greifbar. Jeder war auf seine Art etwas besonderes und erhielten ihre eigenen Charaktereigenschaften.

Die Handlung war stimmig, überraschend und einzigartig und ich fühlte mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten.  

Das Ende ist hart und lässt mich traurig zurück, denn ich möchte sofort wissen wie es weiter geht...  Es ist zwar kein wirklicher Cliffhanger, aber es gibt so viele Fragen und so wenig Antworten.


Eine toll ausgearbeitete und andersartige Drachengeschichte. Starke Charaktere und einzigartiger Schreibstil runden das Gesamtpaket ab. Die Geschichte ist facettenreich und wunderschön, aber auch dramatisch und traurig. Diese Geschichte fesselt einen und begeistert! 

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13.10.2017

Rezension: Ein Kuss aus Sternenstaub





Titel:
 Ein Kuss aus Sternenstaub
Autor/in:  Jessica Khoury 
Format: Print / E-Book
Seitenanzahl: 448 Seiten
Verlag: cbj

»Er ist die Sonne und ich bin der Mond.«

SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.
Das wunderschöne Cover hatte direkt meine Neugier geweckt, durch das kräftige blau und der tollen goldenen Schrift ist es für mich wirklich schön und schlicht gehalten. 

Dies war meine erste Geschichte mit Dschinny's und deshalb hatte ich auch kaum eine Erwartungen. 

Am Anfang bin ich erst nicht gut in die Geschichte hinein gekommen, da sie am Anfang ständig eine "Habiba" anspricht und mich dies doch sehr verwirrt hat, dies hat am Anfang auch meinen Lesefluss enorm gehindert, aber je länger ich gelesen habe, desto interessanter wurde die Geschichte. Wer diese Habiba ist, dass müsst ihr selbst herausfinden. :-)

Erzählt wird die Story aus der Sicht der Dschinny die Zahra heißt. Der Schreibstil ist ein peppiger Mix aus leicht und bildlich und zaubert uns Lesern förmlich die Bilder vor Augen. Sie schreibt flüssig und locker was mich als Leserin enorm beeindruckt hat, denn die Seiten sind nur so davon geflogen. Ein großes Kompliment gibt es auch noch für die Beschreibungen der Welt und der Handlungen, man konnte sich wirklich alles genau vorstellen.

Die Charaktere mochte ich unheimlich gerne. Zahra ist eine starke Persönlichkeit und weiß genau was sie möchte. Alladin war mir an manchen Stellen zu unscheinbar, aber konnte dennoch bei mir durch seinen Charme punkten.

Die Story an sich fande ich sehr spannend und die Liebesgeschichte ist sehr präsent, was für mich absolut okay war und auch richtig. Die Geschichte war sehr stimmig. Das Ende war auch angenehm und die Auflösung sehr spannend. 


Eine sehr interessante Geschichte mit starken Hauptfiguren. Die Liebesgeschichte ist stark ausgeprägt und entführt uns Leser in einen Traum von 1001 Nacht. Begibt euch auf die Reise in eine orientalische Welt mit vielen Abenteuern und Erlebnissen. 



11.10.2017

Rezension: Die Schule der Nacht




Titel:
  Die Schule der Nacht
Autor/in: Ann A. McDonald
Format: Print / E-Book
Seitenanzahl: 448 Seiten
Verlag:  Penhaligon Verlag


»Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.« Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, gekleidet in die schwarze Robe der Oxford Universität. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Dort entdeckt Cassie eine Welt voller Traditionen und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle Macht am Werk ist – verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sich Die Schule der Nacht nennt … 

Der Einstieg ist mir recht leicht gefallen, denn man konnte sich ganz ruhig an die Geschichte heran tasten. Die Geschichte fängt mit der Ankunft von Cassie an und erlebt die ersten Schritte in Oxford. 

Der Schreibstil war sehr angenehm, einfach und locker. Durch die detailreichen Beschreibungen konnte ich mir gewisse Orte und Szenen direkt vorstellen.

Die Charaktere waren in Ordnung, aber konnten mich nicht fesseln und auch nicht vom Hocker fallen lassen. Sie waren mir zu unscheinbar und mir fehlte die Individualität. Die Hauptfigur Cassie hingegen war mir sympathisch und schien mir als einzige Person völlig ausgereift und durchdacht von der Autorin.

Die Spannung wird nach und nach aufgebaut und konnte mich an das Buch fesseln, denn ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht und was noch alles passieren wird.

Die Story, Handlungen und Wendungen waren fantastisch ausgearbeitet. Es gab einige Stellen wo ich mit gerätselt habe und mich völlig in dem Buch verlieren konnte. 

Das Ende war mehr als gelungen und lässt mich mit einem sehr guten Gefühl zurück. 

Ein spannendes Buch was sich für mich in kein komplettes Genre stecken lässt. Es ist ein Mix von Fantasy/Mystery und evtl. sogar ein bisschen Krimi, weil man viel rätselt. 

Eine düstere, spannende und knifflige Atmosphäre konnte mich positiv überraschen und hat die Spannung steigen lassen. Ein toller Roman mit einer tollen Story. 



10.10.2017

Buchverfilmung: Die Insel der besonderen Kinder

Gastrezension von 


Titel: Die Insel der besonderen Kinder
Regisseur: Tim Burton
Hauptdarsteller: Asa Butterfield, Eva Green, Ella Purnell
Studio: Twentieth Century Fox
Spieldauer: 124 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12





Jacobs Großvater erzählt ihm seit seiner Kindheit jede Menge Schauergeschichten, die niemand ihm glaubt. Doch als sein Großvater Jahre später stirbt, gibt er Jacob mysteriöse Hinweise, die ihn auf eine Insel führen. Obwohl seine Eltern denken, er hätte ein Trauma, gibt Jacob nicht auf und versucht herauszufinden, was sein Großvater wirklich erlebt hat - und stößt schon bald auf etwas Unglaubliches.


Da mir das Buch nur so mittelmäßig gefallen hat, war ich gespannt, ob der Film mich mehr begeistern konnte.
Positiv fand ich gleich zu Beginn, dass die Geschichte sehr nah am Buch gehalten war. Die Charaktere waren genau, wie ich sie mir vorgestellt habe (mit Ausnahme von Miss Peregrine) und es hat Spaß gemacht die Geschichte aus meinem Kopf auf der Leinwand zu sehen. Die Schauspieler passten perfekt und gerade die Kinder haben herausragende Leistung gezeigt bei ihren Rollen als "besondere Kinder".
Während mich im Buch die ganzen Fotos ja eher gestört haben, wurden sie im Film zur Nebensache, die kaum Erwahnung fand, was mich sehr positiv überrascht hat.
Im Laufe des Films allerdings schlichen sich immer mehr Abweichungen von der Geschichte des Buches ein. Am Anfang waren sie noch unbedeutend, kleine Abweichungen, die ich nicht als gravierend und schlimm fand, doch leider wurden es mit der Zeit immer mehr und schliesslich war das Ende völlig anders.
Am schlimmsten fand ich die Tasache, dass Emma und Olive quasi vertauscht wurden. Im Buch ist es Emma, die Feuerkräfte hat und Jacob und seinem Großvater nahestand.
Im Film hat Emma plötzlich die Kräfte von Olive und andersrum. Das fand ich sehr verwirrend und unnötig.
Der Film war durchgehend spannend und es hat Spaß gemacht die Handlung zu verfolgen. Das Ende jedoch wurde dann immer abgedrehter und zwischendurch hatte ich schon Probleme den ganzen Zeitschleifenkram noch richtig zu verstehen und die Geschichte für voll zu nehmen.
Ich hätte mir gewünscht, dass auch das Ende näher am Buch bleiben würde, sodass man einen guten Einstieg hat, wenn man den zweiten Band vielleicht lesen möchte.
Das Setting und die entwickelten Figuren machen den Film jedoch durchaus sehenswert,  ein typischer Tim Burton mit schillernden Farben und seltsamen Figuren. Ich mag die Idee der Geschichte sehr und bin auch an Fortsetungen interessiert. Für mich war es allerdings alles in allem kein "Muss man unbedingt sehen Film".

Einiges hat mir besser gefallen als im Buch, doch das Ende hat es wieder ein wenig zerstört. Dennoch ist der Film alles in allem sehenswert, ein typischer Tim Burton bei dem die Aufmachung wirklich gelungen ist. Kann man sich gut mal anschauen, wenn man auf abgedrehte Fantasy steht - muss man aber nicht.


Diese Rezension wurde von Janine erfasst. Besucht doch mal ihren Blog und schaut euch weitere Beiträge an - einfach auf das Bild klicken.



09.10.2017

Rezension: Und dann kam Mr. Willow




Titel:
 Und dann kam Mr. Willow 
Autor/in: Anna Saalbach
Format: Print / E-Book
Seitenanzahl: 304 Seiten
Verlag: Mira Taschenbuch

Gerade dachte Mirka noch, der Mann ihrer Träume würde ihr in London einen Heiratsantrag machen. Doch statt eines Rings schenkt er ihr die ganze Wahrheit: Er ist mit einer anderen verlobt, und die erwartet sein Kind. Völlig aufgelöst sitzt Mirka im Park, als plötzlich ein zerknautschter Corgi vor ihr hockt. Kurz entschlossen tauft sie ihn Mr. Willow und nimmt ihn mit sich. Schon bald entpuppt er sich nicht nur als guter Zuhörer, sondern scheint auch genau zu wissen, wer Mirkas Mr. Right ist.

Ich hatte mal Lust auf eine einfache, aber unterhaltsame Lektüre und deshalb habe ich direkt dieses Schätzchen angefangen, denn der Klappentext klang genau nachdem was ich wollte.

Der Schreibstil ist locker und leicht und die Kapitel in einer angenehmen Länge. Ich mochte die Art der Beschreibungen und konnte mich gut in die Situationen hinein versetzen.

Das Buch erfüllt die typischen Klischees die man bei diesem Roman erwartet, aber das war für mich in Ordnung, denn sowas wollte ich auch gerade lesen. Die Handlungen sind teilweise etwas "übertrieben" dargestellt, weil so viel Zufälle kann es im Leben eigentlich nicht geben, aber allgemein war die Story eine humorvolle und lockere Abwechslung.

Ich mochte die Geschichte mit den Charakteren und das einweben des Hundes. Es war erfrischend locker und humorvoll und wirklich toll für zwischendurch.  

Eine einfache und humorvolle Lektüre für zwischendurch. Lustige Passagen, traurige Momente und tierische Abenteuer erwarten uns bei diesem Buch. Wer mal nicht etwas zum nachdenken lesen mag, der sollte unbedingt zu diesem Roman greifen. 




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